2009 - Muammar al-Gaddafi über Kennedy-Mord und Israels Dimona-Atomanlage



Muammar al-Gaddafi´s Rede zur Feier des 40. Jahrestages der libyschen Revolution (Jamahiriya) 2009, über Kennedy´s Ermordung, Israel´s Atomanlage in Dimona, Obamas Herkunft und noch vieles mehr. 

Gaddafi veröffentlichte den einen Friedensvorschlag der Palästinensern und Israelis gleichberechtigt behandelt, White Book (ISRATIN), Al Gathafi, Muammar (2003-05-08): http://www.algathafi.org/html-english... 

Kennedy bestand auf Inspektionen der Israelischen Atomanlage vor seiner Inbetriebnahme. Ben Gurion trat zurück, Kennedy wurde ermordet. Hier der Schriftwechsel zwischen beiden: http://rense.com/general42/enemies.htm 

Wikipedia: Dimona Nulear Facility "Experten aber kamen zu dem Schluss, dass der wirkliche Zweck die Produktion von Atomwaffen ist. Dimona wurde zwischen 1962 und 1964 in Betrieb genommen."

Hier geht es zum Video: youtu.be/BH2USl1dChY

Gaddafis Libyen war Afrikas reichste Demokratie


erschienen bei einartysken
von Garikai Chengu

Im Gegensatz zu dem allgemeinen Glauben, war Libyen nicht „Gaddafis Militärdiktatur“, wie die westlichen Medien sagten, sondern in Wirklichkeit einer der demokratischsten Staaten der Welt.

1977 erklärte das Volk von Libyen zur Jamahiriya oder „Regierung der Volksmassen durch sie selbst und für sich selbst“. Die Jamahiriya war eine höhere Form direkter Demokratie mit „dem Volk als Präsidenten“. Traditionelle Institutionen der Regierung wurden aufgelöst und abgeschafft und die Macht gehörte direkt dem Volk durch verschiedene Komitees und Kongresse.

Der Nationalstaat Libyen wurde in mehrere kleinere Kommunen aufgeteilt, die im wesentlichen „mini-autonome Staaten“ innerhalb des Staates waren. Diese autonomen Staaten hatten die Kontrolle über ihre Distrikte und konnten eine Reihe von Entscheidungen treffen, wie etwa die Öleinnahmen und die Budgets verteilt werden sollten. Innerhalb dieser miniautonomen Staaten waren die drei wichtigsten Körperschaften libyscher Demokratie die örtlicheKomitees, die Volkskongresse und die exekutiveRevolutions-Räte.
2009 lud Gaddafi die New York Times nach Libyen ein, um zwei Wochen die direkte Demokratie des Landes zu beobachten. Selbst die New York Times, die immer sehr kritisch gegenüber Oberst Gaddafi gewesen war, gab zu, dass es in Libyen die Absicht war, „jeden an jeder Entscheidung teilhaben zu lassen … Zehntausende Leute nehmen an den Treffen der örtlichen Komitee-Treffen teil, diskutieren Probleme und stimmen über alles ab, von Verträgen mit dem Ausland bis zum Bau von Schulen.“ Die Absicht dieser Komitees war es, einen nationalen Konsens auf breiter Basis zu schaffen.
Einen Schritt über den örtlichen Komitees gab es die Volks-Kongresse. Vertreter alle 800 örtlichen Komitees des Landes trafen sich mehrmals im Jahr in Gaddafis Heimatstadt Sirte, um Gesetze zu verabschieden, die auf dem basierten, was die örtlichen Komitees beschlossen hatten. Diese Kongresse hatte legislative Macht, neue Gesetze zu verfassen, Wirtschafts- und Innenpolitik zu formulieren und internationale Verträge und Abkommen zu ratifizieren.
Es war allen Libyern erlaubt, an den örtlichen Kommitee-Treffen teilzunehmen und gelegentlich wurde Oberst Gaddafi kritisiert. In Wirklichkeit wurden seine Vorschläge bei vielen Gelegenheiten von Volksabstimmungen abgelehnt und das Gegenteil erhielt Gesetzeskraft. Gaddafi hatte zum Beispiel oft vorgeschlagen, die Todesstrafe abzuschaffen oder er drängte auf Hausunterricht statt traditioneller Schulen.

Doch die Volks-Kongresse wollten die Todesstrafe beibehalten und auch die klassischen Schulen und das wurde durchgesetzt. Im Jahr 2000 schlug Gaddafi vor, die Zentralregierung völlig abzuschaffen und alle Ölgewinne direkt an jede Familie zu verteilen. Die Volks-Kongresse lehnten auch diese Ideen ab.
Bild: botrostours.at
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Einen Schritt über den Volks-Kongressen gab es die exekutiven Revolutions-Räte. Diese Räte wurden von den Volks-Kongressen gewählt und hatten die Aufgabe, die vom Volk beschlossene Politik durchzusetzen. Die Revolutionsräte waren den normalen Bürgern verantwortlich und konnten jeder Zeit ausgetauscht oder abberufen werden. Folglich spiegelten die von den Volks-Kongressen beschlossene und von den Exekutiven Revolutionsräten umgesetzte Politik den souveränen Willen des Volkes wider und nicht nur den einer besonderen Klasse, Fraktion, Stammes oder Individuums.
Das libysche direkte Demokratie-System benutzte lieber das Wort „Erhöhung“ statt „Wahl“ und vermied politische Kampagnen, da dies ein Zug der traditionellen politischen Parteien ist und nur den Begüterten und Reichen dient.
Anders als im Westen wählten die Libyer nicht einmal alle vier Jahre einen Präsidenten oder einen örtlichen Politiker, der dann alle Entscheidungen für sie trifft. Gewöhnliche Libyer  trafen Entscheidungen zur Außenpolitik, zur Innen- und Wirtschaftspolitik selbst.
Manche westliche Kommentatoren haben zu Recht darauf verwiesen, dass das einzigartige Jamahiriya-System gewisse Nachteile habe, was u. a. die Anwesenheit, die Initiative öffentlich aufzutreten und zu sprechen oder ausreichende Kontrolle angeht. Nichtsdestoweniger ist klar, dass Libyen Souveränität und Demokratie auf eine andere und progressive Weise anging.
Bei Demokratie geht es nicht nur um Wahlen oder politische Parteien. Bei wahrer Demokratie geht es auch um Menschenrechte. Bei der NATO-Bombardierung Libyens, vergaßen die westlichen Medien passenderweise zu erwähnen, dass die Vereinten Nationen gerade ein ausführliches Dossier zusammengestellt hatten, in dem die Gaddafis Erfolge in punkto Menschenrechte gepriesen wurden. Der UN-Bericht lobte Libyen, weil es den „gesetzlichen Schutz“ der Bürger verbessert habe und Menschenrechte zu einer „Priorität“ verholfen habe; die Rechte der Frauen wurden verbessert, die Erziehungsmöglichkeiten und die Bereitstellung von Wohnraum. Wohnraum galt unter Gaddafi als ein Menschenrecht. Folglich gab es in Libyen praktisch keine Obdachlosen, die unter Brücken lebten. Wieviele Häuser und Brücken hat die NATO zerstört?
qaddafi-shakes-hands-with-nelson-mandela-on-his-first-foreign-trip-since-sanctions-against-libya-were-suspended-he-had-supported-the-south-african-president-and-the-african-national-congress-fight-apartheid-june-13-1999Ein Bereich, in dem der Menschenrechtsrat der UNO Oberst Gaddafi ganz besonders lobte, waren die Frauenrechte. Anders als in vielen anderen Ländern der arabischen Welt hatten die Frauen in Libyen das Recht auf Erziehung, auf Arbeit, auf Scheidung, auf Eigentum und Einkommen. Als Oberst Gaddafi 1969 die Macht ergriff gingen nur wenige Frauen auf die Universität. Vor dem Krieg waren von Libyens Studenten mehr als die Hälfte Frauen.
Eins der ersten Gesetze, das Gaddafi 1970 erließ, war gleicher Lohn für gleiche Arbeit, nur wenige Jahre nachdem in den USA ein ähnliches Gesetz erlassen wurde. Tatsächlich kamen libysche Mütter in den Genuß einer ganzen Reihe von Vorzügen, wie Bargeld für Kinder, freie Kindertagesstätten, freie Gesundheitszentren und Pension mit 55 Jahren.
Demokratie handelt nicht nur um Wahlen, um einfach auszusuchen, welcher Repräsentant der Elite über die Massen herrschen soll. Wahre Demokratie geht darum, die Wirtschaft zu demokratisieren und der Mehrheit wirtschaftliche Macht zu geben.
Tatsache ist, dass der Westen gezeigt hat, dass ungezügelte freie Märkte und wirklich freie Wahlen einfach nicht nebeneinander bestehen können. Organisierte Gier siegt immer über nicht organisierte Demokratie. Wie können Kapitalismus und Demokratie koexistieren, wenn einer Reichtum und Macht in den Händen der Wenigen konzentriert und der andere versucht, Reichtum und Macht an die Vielen zu verteilen? Gaddafis Jamahiriya jedoch versuchte, die ökonomische Macht an die unterdrückten Vielen statt an die privilegierten Wenigen zu verteilen.
Libya Man Mader River stolen truck by rebels NTCVor Oberst Gaddafi ließ König Idris praktisch die Standard Oil Libyens Erdölgesetze schreiben. Gaddafi setzte all dem ein Ende. Das Geld aus der Erdölindustrie wurde direkt auf die Konten der libyschen Bürger überwiesen. Man kann sich fragen, ob Exxon Mobil und British Petroleum mit dieser Praxis in dem neuen demokratischen Libyen fortfahren werden.
Bei Demokratie geht es nicht nur um Wahlen oder oder politische Parteien. Wahre Demokratie handelt auch von gleichen Chancen zur Eziehung und das Recht auf Leben durch Gesundheitsfürsorge. Ist es daher nicht ironisch, dass Amerika angeblich Libyen bombardierte, um Demokratie zu verbreiten, aber Erziehung in Amerika zunehmend zu einem Privileg wird und nicht zu einem Recht und letztlich zu einem Schuldenurteil? Wenn ein tüchtiges und talentiertes Kind es sich nicht leisten kann, auf die besten Schulen zu gehen, dann hat die Gesellschaft dieses Kind betrogen. Tatsächlich ist für junge Menschen in der ganzen Welt Erziehung ein Pass in die Freiheit. Jedes Land, das einen für so einen Pass zahlen lässt, ist nur frei für die Reichen und nicht für die Armen.
Libya childrenUnter Gaddafi war Erziehung ein Menschenrecht und war für alle Libyer frei. Wenn ein Libyer nach seinem Examen keine Anstellung finden konnte, zahlte ihm der Staat den durchschnittlichen Lohn in seinem Beruf. Für Millionen Amerikaner wird auch die Krankenkasse zunehmend zu einem Privileg und nicht zu einem Recht. Eine kürzliche Studie der Harvard Medizinschule schätzt, dass das Fehlen einer Krankenkasse jährlich zusätzliche 44789 Tote fordert. Unter Gaddafi war die Krankenversicherung ein Menschenrecht und war kostenlos für alle Libyer. Ist also Amerika in Bezug auf Krankenkasse, Erziehung und ökonomische Gerechtigkeit berechtigt, Demokratie nach Libyen zu exportieren oder sollte Amerika sich ein Beispiel an Libyen genommen haben?
Muammar Gaddafi erbte eines der ärmsten Länder in Afrika. Aber zum Zeitpunkt seiner Ermordung war Libyen ohne Zweifel das reichste Land in Afrika. Libyen hatte das höchste BNP pro Kopf und die höchste Lebenserwartung in Afrika und es lebten weniger Menschen unter der Armutsgrenze als in Holland.
Libyer erfreuten sich nicht nur kostenloser Krankenversorgung und kostenloser Erziehung, sondern bezahlten auch nichts für Strom und Wasser und jeder konnte  zinsfreie Darlehen aufnehmen. Der Preis für Benzin betrug 10 Cent € und 40 Flachbrote ebensoviel. Folglich wurde Libyen von der UN auf den 53. Platz in menschlicher Entwicklung gesetzt.
Der grundlegende Unterschied zwischen westlichen demokratischen Systemen und der Jamahiriyas direkter Demokratie war einfach, dass Libyens Bürger die Chance bekamen, direkt am Entscheidungsprozess teilzunehmen, nicht bloß durch gewählte Vertreter. Folglich konnten alle Libyer ihre Ansichten direkt vortragen – nicht durch ein Parlament mit ein paar hundert Elite-Politikern – sondern in hunderten Komitees, die von zehntausenden gewöhnlicher Bürger besucht wurden. Weit entfernt, eine Militärdiktatur zu sein, war Libyen unter Gaddafi Afrikas wohlhabendste Demokratie.
Garikai Chengu ist Mitarbeiter des Du Bois Instituts für Afrikaforschung an der Harvard Universität. Er kann hier erreicht werden chengu@fas.harvard.edu

200 Milliarden von Gaddafi – Wahrheit oder Lüge?


Die großen und auch die kleinen Medien haben es GANZ GROSS auf ihren Titelseiten geschrieben. Der getötete Machthaber Gaddafi soll insgesamt 200 Milliarden US-Dollar gehortet haben.
Unter Berufung auf hochrangige libysche Offizielle hatte die Washington Post vergangenes Wochenende einen Artikel veröffentlicht, in dem beschrieben wird, dass der libysche Diktator im Laufe seiner Regierungszeit Besitztümer in Form von Bargeld, Bankkonten, Immobilien, Goldreserven und Investments angehäuft haben soll. Selbstverständlich haben die restlichen Medien die Aussagen der Washington Post UNGEPRÜFT übernommen.
Doch wie sieht es wirklich aus? Hat Gaddafi wirklich soviel Geld angehäuft? Schließlich würde dies zu seinem “Image” als pöser Diktator nur abrunden.
Was gegen diese Aussage spricht, ist dass unter Gaddafi der Staat Libyen nahezu Schuldenfrei war. Die genaue Staatsverschuldung lag bei 3,3 Prozent des BIP (Bruttoinlandsprodukt). Zum Vergleich: Japan hat eine Verschuldung von 197,5 % und Griechenland von 142,8 %.
Verdanken hatte Libyen den niedrigen Schuldenstand dem Öl, schließlich wurden täglich zwei Millionen Fass Öl aus dem Boden gepumpt. Im Gegensatz zu anderen ölreichen Ländern kam der Erlös nicht ausländischen Investoren sondern dem Staatsbudget zu Gute. So ist es auch kein Wunder, dass es in Libyen kostenlose Wasser- und Stromversorgung sowie ein kostenloses Gesundheits- und Bildungswesen gab.
Mit Betonung auf GAB, denn die meisten Städte in Libyen sind zerstört. Mehr als 30.000 Menschen mussten ihr Leben lassen und mehr als 50.000 Menschen wurden verletzt. Nun reiben sich die ausländischen Investoren, die für den Wiederaufbau berufen werden, die Hände. Aber kommen wir zurück zum Thema.
Hat Gaddafi nun wirklich 200 Milliarden US-Dollar besessen? Lediglich eine Hand voll Medien berichten die volle Wahrheit. Große Teile der 200 Milliarden US-Dollar wurden unter dem Namen staatlicher Institutionen geführt, wie die libysche Zentralbank, der Staatsfond, die libysche Auslandsbank, die staatliche libysche Ölgesellschaft und das libysch-afrikanische Investment-Portfolio.
Aber das passt nicht so schön ins Bild vom skrupellosen Diktator. Und ob es den Menschen in Libyen nun in Zukunft besser gehen wird, mag man anhand der Zahlen bezweifeln. Außerdem wäre interessant, wem nun die 200 Milliarden US-Dollar zufließen.

Libyen: Wie stiehlt man 150 Milliarden?


Die Nato-Militärkampagne in Libyen ist nicht nur dadurch kennzeichnend, dass diesem Staat ein riesengroßer Schaden zugefügt wurde, sondern auch dadurch, dass 150 Milliarden von libyschen Konten verschwanden, die einst in ausländischen Banken gesperrt wurden.
Diese Angaben sind in dem Buch des wissenschaftlichen Chefmitarbeiters des Orient-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften Anatolij Jegorin „Der Sturz von Muammar al-Gaddafi. Libysches Tagebuch. 2011-2012“ zu finden. Die Präsentation dieses Buches fand in Moskau statt. Das ist die erste komplexe Untersuchung der libyschen Tragödie in Russland. 
Es ist verständlich, dass Zerstörungen Folgen eines jeden Krieges sind. Wenn man aber berücksichtigt, dass die Nato das Mandat nur für die Schaffung einer flugfreien Zone erhielt, sollten sie keine so großen Dimensionen haben. Aber ungeachtet dessen sollten 150 Milliarden auf libyschen Auslandskonten für die Deckung des Schadens oder zumindest seines beträchtlichen Teils ausreichen. Aber das Geld verschwand spurlos. Hier stellt sich eine rechtmäßige Frage: Wie kam es dazu? Der Autor des „Libyschen Tagebuchs“ Anatolij Jegorin sagte Folgendes:
„Als die Kampagne gegen Muammar al-Gaddafi begann und es schon klar war, dass die Nato nicht vorhat, ihn an der Macht zu lassen, begann dieses Geld zu verschwinden. Niemand weiß genau wohin und wie. Es gibt nur lückenhafte Pressemeldungen darüber, dass dieses Geld beschlagnahmt und von westlichen Bankern über Offshore-Zonen reingewaschen wurde. Jetzt suchen alle, wohin das libysche Geld verschwand, aber die Chancen, dass man sie finden wird, scheinen minimal zu sein. Übrigens wäre es falsch nur den Westen zu beschuldigen. Libyer selbst, diejenigen, die al-Gaddafi ablösten und gegen ihn kämpften, transportierten Dollar und Goldbarren mit Autos über die Wüste ins Ausland. Solche Fakten sind auch bekannt."
Auch die Leiterin der Internationalen Vereinigung für die Schaffung der Demokratie in Libyen Fatima abu an-Niran vertritt die gleichen Positionen.
„In Libyen hat man tatsächlich alles, was nur möglich war, gestohlen. All das geschah vor den Augen der ganzen Welt, und niemand sagte ein Wort dagegen. Das sind keine leeren Beschuldigungen. Der ehemalige Leiter der Zentralbank des Staates bestätigte das früher. Es handelt sich nicht nur um 150 Milliarden Dollar auf ausländischen Konten. Das Geld fließt nach wie vor aus dem Land ins Ausland, darunter auch auf ungesetzlichen Wegen. All das geschieht vor dem Hintergrund der Zusammenstöße zwischen Stämmen und der praktisch unbegrenzten Macht der örtlichen Volkswehr, die mit den Mißliebigen alles, was sie wollen, tun. Die Invasion der Nato erfolgte, wie man jetzt sieht, nicht um der Herstellung der Demokratie in Libyen willen, worüber die Leitung der Allianz seinerzeit sprach. Aber jetzt können zumindest alle sehen, dass das wahre Ziel gerade in der Plünderung des Staates bestand.“
Gerade deshalb ist es jetzt immer deutlicher zu sehen, dass das Schicksal Libyens als Staat den Westen nicht mehr besonders interessiert. Die neuen Herrscher Libyens teilen schon ein Jahr die Ämter. Es sieht danach aus, dass sie dabei ihre früheren Gönner nicht gefragt haben, wo jene 150 Milliarden Dollar verschwanden, die jetzt für den Staat, der sofort arm wurde, nicht überflüssig sein würden.